Workshop: “Krise und soziale Kämpfe an der europäischen Peripherie”

11. Mai 2013, im Rahmen des 35. BUKO-Kongresses in München.

Portugal entwickelt sich zu einem Brennpunkt der kapitalistischen Krise in Europa. Sowohl die neoliberale „Krisenbewältigung“ als auch die sozialen Bewegungen gegen diese Politik lassen sich hier exemplarisch aufschlüsseln. Dabei wird deutlich, wie fragil die scheinbar unüberwindbaren politischen und ökonomischen Strukturen sind und wie schnell soziale Bewegungen entstehen (und wieder zusammenbrechen) können. Die soziale Kämpfe werden kein Halt machen (können) vor den nationalen Grenzen. Die ökonomische Prozesse sind bereits seit längerem europaweit vernetzt und auch die Politik „von oben“ lässt sich kaum noch auf nationaler Ebene fassen. Die Internationalisierung der sozialen Bewegungen wird ebenfalls folgen (müssen), ein Prozess der in Ländern wie Portugal bereits eingesetzt hat. Im Workshop wollen wir nicht allein bei der Analyse der EU-Krise verbleiben, sondern auch danach fragen, wie wir zu einer Vernetzung der sozialen Bewegungen in der EU beitragen können.

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