Freitag: Die Abgrenzung eingrenzen

“Ankara/Berlin Trotz der Freilassung von Deniz Yücel wird es Zeit brauchen, bis im deutsch-türkischen Verhältnis wieder mehr Normalität einkehrt

Wenn der türkische Ministerpräsident Yıldırım erklärt: „Lasst uns die Vergangenheit vergessen“, lässt sich dieser Aufforderung entnehmen, nicht über Gebühr außenpolitisch isoliert zu werden und auf Schadenbegrenzung bedacht zu sein. Diesem Ansinnen kann die verfügte Freilassung von Deniz Yücel dienlich sein, auch wenn sich Präsident Erdoğan damit der Frage aussetzt: Warum lässt die Türkei einen derart gefährlichen Feind entkommen, der eben noch als „Spion“ und „Terrorist“ geschmäht war? […]

Weiterlesen: Die Abgrenzung eingrenzen (Der Freitag 08/2018, S. 2)

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