Neuwahlen mit Fallen in der Türkei

Erdogan hoffte, die Opposition unvorbereitet zu treffen. Die Rechnung ging nicht auf

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten Staatspräsident Erdoğan und andere führende AKP-Politiker stets behauptet, dass Neuwahlen nicht zur Debatte stünden und entsprechende Äußerungen der Opposition als haltlos bezeichnet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass mit diesen Falschbehauptungen die Oppositionsparteien dazu gebracht werden sollten, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Das Kalkül: So soll es der AKP leichter fallen, eine unvorbereitete und zersplitterte Opposition bei den Wahlen zu besiegen.

Allerdings wissen die meisten politischen BeobachterInnen aufgrund der zahlreichen und drastischen politischen Wendemanöver der AKP in den vergangenen Jahren, dass solche öffentlichen Beteuerungen nicht glaubhaft sind und die AKP bereit ist, jegliche Methode einzusetzen, die der eigenen Machtsicherung dient. […]

Weiterlesen: Neuwahlen mit Fallen in der Türkei (Neues Deutschland, 26. April 2018)

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