Kampf um die Urnen

Türkei: Mehr als 600 000 Wahlbeobachter im Einsatz

Nach einem unfairen, fast zweimonatigen Wahlkampf waren am Sonntag 56 Millionen türkische Staatsbürger aufgerufen, sowohl das Parlament als auch den Präsidenten neu zu wählen. Mit den Wahlen soll das im April 2017 bei einem Referendum beschlossene Präsidialsystem eingeführt werden, das den Präsidenten mit weitreichenden Vollmachten ausstattet, das Parlament entmachtet und die Gewaltenteilung faktisch aufhebt. Erstmals fanden die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen gleichzeitig statt. Die Wahllokale schlossen zwar bereits um 16 Uhr MEZ, doch hatte die Hohe Wahlkommission der Türkei erste Hochrechnungen erst für den Abend angekündigt. Bis Redaktionsschluss lagen keine Ergebnisse vor. […]

Weiterlesen: Kampf um die Urnen (Neues Deutschland, 25. Juni 2018)

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