Machbarkeit der türkischen Nation: Diskursive Exklusion und physische Vernichtung als Säulen von nation building

https://www.vsa-verlag.de/uploads/pics/RLS_Studienwerk_Jahrbuch_2019.png Im “Work in Progress: Doktorand*innen Jahrbuch 2019 der Rosa-Luxemburg-Stiftung” erschien mein Aufsatz “Machbarkeit der türkischen Nation: Diskursive Exklusion und physische Vernichtung als Säulen von nation building”. Der Aufsatz beinhaltet erste vorläufige Thesen und Erkenntnisse aus dem Dissertationsprojekt “Die kurdischen Aufstände in der Türkei der 1920er und 1930er Jahre”:

“Der Abschnitt Transformation von Staatlichkeit wird von Ismail Küpeli mit seiner historischen Aufbereitung des sogenannten Kurdenkonflikts eröffnet. Er zeichnet im Artikel »Machbarkeit der türkischen Nation« die gewaltvolle Bildung des türkischen Nationalstaates nach, indem er den Prozess der nationalen Homogenisierung in Beziehung zu geschichtlichen Ereignissen der Unterdrückung, Vertreibung und Vernichtung nicht-türkischer Bevölkerungsgruppen setzt. Dass diese historische und aktuelle Gewaltpolitik über Narrative der angeblichen Andersheit der Kurd*innen und damit einhergehenden Verschwörungszuschreibungen im hegemonialen Wissenschaftsdiskurs abgesichert und legitimiert werden, analysiert der Autor anhand von Zitaten türkischer Historiker”

Küpeli, Ismail: Machbarkeit der türkischen Nation: Diskursive Exklusion und physische Vernichtung als Säulen von nation building. In: Marcus Hawel u.a. (Hrsg.): Work in Progress: Doktorand*innen Jahrbuch 2019 der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Hamburg, 2019

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